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Perfekte Beleuchtungssteuerung für nachhaltiges Logistikzentrum

Hochmodern, durchdacht und energieeffizient präsentiert sich eine neue Logistikimmobilien am Rhein Lippe Hafen. Für die über 80.000 qm große Halle wurde ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem entwickelt.

Referenzprojekt Logistik­zentrum mit Prä­senz­sen­soren thePassa P360 DALI-2 S UP von Theben.
Referenzprojekt Logistik­zentrum mit Prä­senz­sen­soren thePassa P360 DALI-2 S UP von Theben.
Referenzprojekt Logistik­zentrum mit Prä­senz­sen­soren thePassa P360 DALI-2 S UP von Theben.
Referenzprojekt Logistik­zentrum mit Prä­senz­sen­soren thePassa P360 DALI-2 S UP von Theben.
Referenzprojekt Logistik­zentrum mit Prä­senz­sen­soren thePassa P360 DALI-2 S UP von Theben.
Referenzprojekt Logistik­zentrum mit Prä­senz­sen­soren thePassa P360 DALI-2 S UP von Theben.

Innovatives Konzept

Errichtet wurde die moderne Immobilie auf einem 165.000 Quadrat­meter großen Grund­stück. Von der Miet­fläche entfällt mit 81.400 Quadrat­metern der Großteil auf Logistik­fläche. Zudem entstehen 3.500 Quadrat­meter Büro- und Sozial­fläche sowie 1.200 Quadrat­meter Mezzanine­fläche. Neben der lang­fristigen Vermietung an einen Einzel­mieter eigenen sich die Flächen grund­sätzlich auch für eine Auf­teilung in bis zu zehn Ein­heiten für ver­schiedene Nutzer. Entwickelt haben dieses Gebäude­technik- Konzept die Ingenieure von LIST Bau Nord­horn. Es ist inno­vativ und zugleich weg­weisend: Heizen und Kühlen kann sich das Gebäude dank Geo­ther­mie-Boh­rungen und einer groß­flächigen PV-Anlage inklusive Puffer­speicher selbst. Das Kon­zept wurde mit­hilfe von Simu­lationen so di­men­sio­niert, dass genau so viel Energie er­zeugt und ver­waltet wird, wie ge­braucht wird. Somit setzt man Standards im Bereich öko­logischer und öko­nomischer Nach­haltig­keit. Das Gebäude soll auch mit einer begrünten Fassade und groß­formatigen Decken­bindern aus Holz punkten.

Der Markt für so anspruchsvolle Logistik­immobilien ist derzeit durch­aus gut. Viele Mieter sind bereit, für eine hoch­wertige Logistik­immobilie tiefer in die Tasche zu greifen. Ein weiterer Plus­punkt für die nachhaltige Bau­weise: Die extrem gestiegenen Energie­kosten in Kombi­nation mit den ESG-Kriterien sorgten für eine stärkere Nach­frage nach nach­haltigen Objekten. Und auch Logistiker werden immer häufiger von ihren Kunden gefragt, wie nach­haltig ihre Prozesse auf­gestellt seien. Der möglichst CO2-neutrale Betrieb der Lager­hallen ist dann ein Plus­punkt in der Bilanz.

Effiziente Beleuchtung gewünscht

Wo die Energie­flüsse so genau dokumen­tiert werden, ist natürlich eine besonders effiziente Beleuch­tungs­lösung auch nicht weit entfernt. Mit Scharkon Licht­konzepte aus Ahlen holte sich der Bau­herr BEOS Logistics einen starken Partner für die effiziente Licht­planung an die Seite. Die Auf­gabe der Licht­planer be­stand darin, die LED-Hallen­beleuch­tung zu planen und mit opti­maler Sensorik aus­statten, um Energie­verschwen­dung zu vermeiden. Bei der Wahl der richtigen Präsenz­melder für diese Auf­gabe verließ man sich auf die Produkte der Theben AG. Das Unter­nehmen ergänzt mit seinem Konzept „Human Centered Building Auto­mation“ (HCBA) die An­sät­ze der Pla­nung nach BREEAM Stan­dards perfekt, da das Kon­zept den Menschen und seine Bedürf­nisse in den Mittel­punkt stellt. Das Gebäu­de wird nach dieser Les­art nur mit so viel tech­nischer Aus­stattung versehen, wie zum energie­armen Betrieb des Baus und für den Komfort der Nutzer not­wendig ist. Eine quali­tativ hoch­wertige Gebäude­hülle ergänzt den Gedanken der Energie­einsparung. Der Schlüssel ist eine effi­ziente Gebäude­mess- und Sensor­technik, die bedarfs­gerecht ermit­telt, wieviel Energie tat­sächlich benötigt wird und den Nutzern eines Gebäu­des bereit­gestellt werden muss. Unter der Leit­linie „energy saving comfort“ lässt sich Ener­gie spa­ren auf die smarte Art ohne Ein­schrän­kungen oder Verzicht. In der BEOS-Logistik­halle wurden deshalb pass­genaue Mel­der von Theben ein­gebaut. Als Licht­planer und Genera­listen für die gesam­ten Beleuch­tungs­anlagen entschied sich Scharkon Licht­konzepte für die intelli­gente Steuerung und das gute Preis-Leistungs­spektrum von DALI. Zwar gibt es in dem Gebäude auch Tages­licht über Öffnungen in der Decke, diese dienen aber vor­rangig den Brand­schutz­auflagen.

Steuerung über DALI-BUS

In der Halle sind unterschiedliche Flächen­nutzungen vor­gesehen: Es gibt Frei­flächen für Stück­gut und einen regalierten Teil für Pa­let­ten­re­gale. Die Regale sind im Abstand von 6 Metern angeordnet. Alle 30 bis 40 m sind in jedem Gang die Sen­soren verbaut, die Fahr­zeuge erfassen und optimale Beleuch­tung der Regal­gänge steuern. In dem Gebäude wurden unter­schiedliche Melder mit ver­schie­de­nen Er­fassungs­bereichen ver­baut. Ihre maxi­male Instal­lations­höhe liegt bei 15 Metern. In der Halle wurden zwei unter­schied­liche Mel­der­typen verbaut. Den thePassa Korridor­melder wählten die Planer, da sein Erfassungs­bereich opti­mal den Bereich zwischen den Regalen erfasst. In den Um­schlags­zonen sind zum Teil theRonda verbaut worden, da er sich mit seiner run­den Er­fas­sung besser an­bietet. Über eine Wago-SPS-Steue­rung werden nach Ab­sprache mit den Nutzern Vor- und Nach­lauf­zeiten fest­gelegt. Die Licht­inten­sität beträgt 200 Lux im Regal­bereich und 300 Lux im Kommis­sionier­bereich. „Die Steuerung läuft über den DALI-Bus. In diesem Gebäude ist kein KNX-System verbaut“, berichtet Scharkon-Geschäfts­führer Frank Scharschmidt. In diesem Fall wurde auf DALI-Sensoren zurück­gegriffen, da in den Leuchten-Bändern nur eine begrenzte Anzahl von Adern zu Ver­fügung stand. Der DALI-Bus wird von den Leuchten sowieso benötigt und bot sich somit zur Steuerung an.

Job mit Herausforderung

„Die besondere Herausforderung für uns war bei diesem Projekt die sehr kurze Bau­zeit und die Größe der Halle. Daher stand für uns im Fokus, die Kom­ponenten schnell verfüg­bar zu haben und einen guten Support zu erhalten. Die Wahl fiel auf Produkte von Theben, weil uns die Flexi­bilität und der gute Service über­zeugt haben. Wir rea­lisieren viele Logistik­hallen, aber diese war schon eine beson­dere Aufgabe“, berichtet der Licht­planer, der mit seinem Büro seit 1995 auf dem Markt ist und 24 Mit­arbeitende beschäftigt. Auch Tobias Becker von der Theben AG sah in dem Projekt einige Tücken: “Für uns war es eine Heraus­forderung, trotz stockender Liefer­kette konti­nuierlich Material für das Projekt bereit­zustellen. Durch enge Ab­sprache zwischen unserem Innen­dienst und dem Kunden hat aber alles Just-in-Time geklappt. Bei der Zusammen­arbeit mit Scharkon merkt man, dass man mit Profis zusammen­arbeitet, die eine langjährige Projekt­erfahrung haben.” Das Gebäude wird im Laufe des Jahres 2023 fertig­gestellt. Mit dem großen Logistik­zentrum ist der Nieder­rhein dann um einen Leucht­turm reicher.

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